Warum ich Linktausch hasse
Im Sommer diesen Jahres war ich knapp zwei Wochen im Urlaub auf Kreta - einmal die nerdige Blässe tunen ohne Computer geschweige denn Internetanschluss. Nach dem kurzen Intermezzo auf der Mittelmeerinsel freute ich mich schon auf die PC Mühle und die erwarteten, besseren Rankings.
Doch nix wars: Anstatt sich endlich in die Top10 meines Hauptkeywords einzureihen, war ich bei Google scheinbar völlig unten durch. Nichts, aber auch wirklich nichts war unter Platz 100 zu sehen von dem Projekt.
Was war passiert?
Kurz nach meiner Abreise tauschte ein Kommilitone von mir für ein gemeinsames Projekt einen Link. Was er nicht beachtete: Er verlinkte auf verbrannte Erde. Die Zieldomain war schon Monate vorher aus dem Index geflogen. Das Kindchen war in den Brunnen gefallen. Mein Projekt wurde in den den SERP-Strudel gerissen.
Was mache ich jetzt?
Das allererste, was man tun sollte ist, den Link zu löschen. Aus meiner Erfahrung merkt Google relativ schnell, dass das sogenannte “Bad-Neighbourhood”-Verhältnis nicht mehr besteht. Protokolliert ist der Tausch dennoch und ich kann mir gut vorstellen, dass ab einer bestimmten Anzahl an - nennen wir sie mal - “Flags”, es sich auch längerfristig negativ im Ranking widerspiegelt.
Was lerne ich daraus?
Ich persönlich meide mittlerweile Linktausch. Besonders auf Angebote aus einschlägigen Foren gehe ich nicht mehr ein. Neben Artikelverzeichnissen und Webkatalogen ist wohl nichts tödlicher als einen Inzucht Tausch mit einem schlechten SEO zu machen: Denn wer weiß schon was er zur Zeit oder in der Zukunft für Schindluder mit seinen Projekten treibt, deren Wirkung sich auch auf mich ausdehnen kann.
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